Hochzeit in der Scheune – was ihr in Hessen wirklich erwarten könnt
Von Daniel Hermann
Scheunenhochzeiten sind gerade überall. Auf Pinterest sehen sie alle gleich aus: Lichterketten, Holzbalken, Eukalyptus. Was die Bilder nicht zeigen: Die meisten „Scheunen“ sind umgebaute Hallen, und der Unterschied fällt erst auf, wenn man drinsteht.
Unsere Scheune in Langenselbold ist eine echte. Sie stand hier, lange bevor wir 2017 die Obermühle eröffnet haben. Sie ist unser größter Raum: Bis zu hundert Gäste passen rein, gefeiert wird auf Holz, nicht auf Teppich. Wer mehr Platz braucht, nimmt den Kaminsaal als zweiten Raum dazu. Die freie Trauung findet im Innenhof statt, der Empfang auf der Wiese – alles auf einem Anwesen, niemand muss zwischen Kirche, Restaurant und Hotel pendeln.
Was viele Paare überrascht: Scheune heißt nicht automatisch rustikal. Bei uns gab es Scheunenhochzeiten mit Strohballen und welche mit weißem Leinen und Fünf-Gänge-Menü. Beides funktioniert, weil der Raum beides trägt. Das Essen kommt aus unserer eigenen Küche, saisonal und auf euch abgestimmt – kein Catering, das um 22 Uhr abfährt.
Die ehrliche Antwort auf die häufigste Frage: Ja, eine Scheune in Hessen funktioniert auch im Winter. Unsere ist beheizt, und ein Glühweinempfang am Feuer ist ein besserer Start als jeder Sektempfang im Foyer.
Wer bei uns im Main-Kinzig-Kreis heiratet, kommt meist aus Frankfurt, Hanau oder der Wetterau – eine halbe Stunde Fahrt. Ob die Scheune zu euch passt, erkennt ihr nicht an Fotos. Kommt vorbei und schaut sie euch an – eine Stunde reicht, danach wisst ihr es.
Besichtigung anfragen: info@obermuehle-langenselbold.de
